Eintritt ist frei
Von Menschen gedacht ist ein zweitägiges Programm, das am 18. und 19. November 2026 im Pina Bausch Zentrum (under construction) stattfindet. Eingeladen werden Sprecher*innen und Expert*innen aus der Bergischen Universität Wuppertal, aber auch von außerhalb,
eingebettet in studentische Praxis aus dem Masterstudiengang Public Interest Design. Formate sind Paneldiskussionen, kurze Impulsvorträge, mediale Performances und — was sonst — zwischenmenschlicher Austausch.
Von Menschen gedacht ist eine Veranstaltung an 2 Tagen. Sie findet am 18. und 19. November 2026 statt. Der Ort ist das Pina Bausch Zentrum in Wuppertal. Das Gebäude war früher das Schauspielhaus und wird gerade umgebaut. Für die Veranstaltung bekommen die Räume neue Namen: Agora, Choros und Pinakothek. Es kommen Fach-Leute von der Universität Wuppertal und von anderen Orten. Es gibt Vorträge, Gespräche und Aufführungen. Der Eintritt ist frei.
Der Masterstudiengang Public Interest Design feiert in diesem Jahr sein 10-Jähriges Bestehen. Aber nicht nur der Studiengang feiert, sondern auch das Forschungsfeld Public Interest Design. Dies hat sich in den letzten Jahren im deutschsprachigen Raum als eigenständige Perspektive etabliert, mit Fokus auf Zusammenspiel, Abhängigkeit und Wirkmechanismen zwischen Design und Gesellschaft.
Für die Praxis steckt dahinter die spannende Frage: Wie können wir mit Design am Wandel unserer Gesellschaft partizipieren und dabei möglichst viele Menschen daran teilhaben lassen? Im Zentrum stehen hierbei die Menschen selbst und deren immateriellen Bedürfnisse sowie Interessen als soziale Wesen — jenseits designüblicher Bereiche, wie Konsumsteigerung oder Aufmerksamkeitsökonomie. Für das Forschungsfeld hingegen stellen sich Fragen wie: Welchen Einfluss hat Design — seine Prozesse und Gegenstände — aktuell auf unsere Gesellschaft, wie und wo durchdringt es den menschlichen Alltag, Handeln und Entscheidungen?
Der Studiengang Public Interest Design gibt es seit 10 Jahren. Public Interest Design bedeutet: Gestaltung für das Gemeinwohl. Der Studiengang fragt: Wie können wir mit Gestaltung die Gesellschaft besser machen? Im Mittelpunkt stehen die Menschen und ihre Bedürfnisse. Es geht nicht um Werbung oder Verkauf. Es geht um das Zusammenleben.
Was bedeutet Menschlichkeit noch, wenn KI Systeme zum Betriebssystem der Gesellschaft werden und in deren Gestaltung, zwischenmenschliche Kommunikation oder staatliche Entscheidungen eingreifen?Was bedeutet es, ein Mensch zu sein, wenn Computer-Programme immer mehr Entscheidungen in unserer Gesellschaft treffen?
KI-Systeme und die Tech-Konzerne dahinter haben einen massiven Einfluss auf unsere Gesellschaft — politisch, sozial, ökonomisch und auch ökologisch. Laut Rainer Mühlhoff (Ethik der Künstlichen Intelligenz, Universität Osnabrück) geht es diesen Organisationen nicht mehr darum nur Profite zu erwirtschaften, sondern darum das Betriebssystem der Gesellschaft zu werden und so Macht auszuüben.
Aber auch im Alltag begegnen KI-Chatbots uns nicht nur als neuartiges digitales Werkzeug, sondern auch als vermeintlich menschliches Gegenüber, das uns Rat gibt, zuhört oder scheinbar allwissend umfänglich informiert. In genau diesem Spannungsfeld wollen wir die Veranstaltung Von Menschen gedacht ansiedeln und die Frage stellen, was in der Gegenwart dieser KI-Systeme Menschlichkeit und zwischenmenschliches Miteinander bedeuten und wie wir beides wahren und sogar weiter stärken können.
Künstliche Intelligenz (kurz: KI) verändert unsere Gesellschaft stark. Große Technologie-Firmen wollen mit KI immer mehr Bereiche unseres Lebens bestimmen. Im Alltag sprechen viele Menschen mit KI-Chat-Programmen. Diese Programme wirken oft wie echte Menschen. Sie geben Rat und Antworten. Aber sie sind keine Menschen. Bei unserer Veranstaltung fragen wir: Was macht uns als Menschen besonders? Und wie können wir das schützen?
(under construction)
Die Veranstaltung findet im Pina Bausch Zentrum in Wuppertal statt. Das ehemalige Schauspielhaus befindet sich derzeit im Umbau. Für das Event werden bestehende Räumlichkeiten umfunktioniert: Das alte Hauptfoyer wird zur Agora, das alte Raucherfoyer zum Choros und die Garderobe mit den Nebengängen des Hauptfoyers zur Pinakothek.
Die Veranstaltung ist im Pina Bausch Zentrum in Wuppertal. Das Gebäude war früher das Schauspielhaus Wuppertal. Es wird gerade umgebaut. Für die Veranstaltung bekommen die Räume neue Namen: Das alte Haupt-Foyer heißt dann Agora (großer Saal). Das alte Raucher-Foyer heißt dann Choros (Veranstaltungsraum). Die Garderobe und die Neben-Gänge des Haupt-Foyers heißen dann Pinakothek (Ausstellung).

